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Amenemhet III. ArtikelBuch-Tipp: Dahschur, Bd.2, Das Grab des Prinzen Netjer-aperef Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch " Dahschur, Bd. 2, Das Grab des Prinzen Netjer-aperef". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu dem Buchhändler weiter geleitet. Amenemhet III., altägyptischer König der 12. Dynastie, um 1.853 - um 1.805 v. Chr.
weitere Namen:
Zwei Jahre herrschte Amenemhet III. mit seinem Vater Sesostris III. zusammen. Während der Vater außenpolitisch durch seine Feldzüge die Grenzen des Landes festigte, hat der Sohn vor allem innenpolitisch Ägypten zur Blüte verholfen. Unter seiner Herrschaft wurde die Regulierung der Wasserzufuhr in den „Moeris-See“ , d.h. in die Oase Fayum abgeschlossen und der Landwirtschaft neue Flächen zugeführt. Dies machte ihn auch zu dem legendären Pharao Moeris.
Wie schon seine Vorfahren, so machte Amenemhet III. drei Jahre vor seinem Tod seinen Sohn Amenemhet IV. zu dem Mitregenten.
Amenemhet III. baute zwei Pyramiden. Seine erste Pyramide bei Dahschur wird „Die Schwarze“ genannt, weil die Kalksteinummantelung fehlt. Sie maß 105 m in dem Quadrat und war ungefähr 75 m hoch. Die Grabkammer befindet sich am Ende eines weit und eigenartig verzweigten Gangsystems mit einem kleinen Anubis-Heiligtum und dem Sarkophag aus rotem Granit.
Die „Schwarze Pyramide“ des Amenemhet III. zeigte schon bald Risse in Decken und Böden. In Dahschur wurden in 6 unvollendeten Räumen und Gängen Stützdecken und Balken aus Zedernholz eingezogen und die Wandrisse verputzt. Die bereits vorhandenen Kammern zweier Königinnen wurden zur Verstärkung mit Stein ausgemauert. Diese Grabkammern wurden beraubt aufgefunden, die Reste der Grabausstattung zeugen vom beachtlichen Reichtum dieser Beisetzungen.
Im Schutt der Pyramide fand man das „Pyramidion“, den obersten pyramidenförmigen Stein aus Granit (1,40 m x 1,85 m).
Wegen der Baumängel an seiner Pyramide ließ sich der Pharao in Hauwara eine zweite Pyramide bauen.
Die Pyramide von Hauwara war wie üblich aus Lehmziegeln, allerdings über einem ungefähr 12 m hohen Felskern errichtet und mit Kalkstein verkleidet. Ihre Grundfläche betrug 105 x 105 m und ihre Höhe ungefähr 58 m. Der Eingang an der Südseite führte durch ein Gangsystem zur Grabkammer des Amenemhet III. und seiner Tochter Nofru-Ptah .
Der neuen Pyramide von Hauwara vorgelagert war das so genannte Labyrinth, das der griechische Geograph Strabon (63 - 20 v. Chr.) ausführlich beschrieb und als Weltwunder gepriesen hat. Hier handelt es sich um den Totentempel des Amenemhet III., der alten Berichten zur Folge mehr als 1500 Räume gehabt haben soll.
Obwohl, wie bereits erwähnt, die Pyramide von Hauwara als Grabstelle von Amenemhet III. und seine Tochter Neferu-Ptah ausgelegt war, so ist Neferu-Ptah nicht dort beigesetzt worden. Ihre Grabstätte wurde in dem Jahr 1956 in einer zerfallenen Lehmziegelpyramide 2 km südwestlich intakt gefunden. Leider hat eindringendes Grundwasser alles Holz und die Mumie zerstört, jedoch konnte der Granitsarkophag und die Grabausstattung geborgen und teilweise restauriert werden.
siehe auch: Liste der Pharaonen, Liste der Pyramiden
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